Forschung
EAGT internationale Forschung
Über die E-Mail-Adressenliste der Delegierten in der EAGT erreichte uns eine Anfrage der Kolleginnen und Kollegen aus Serbien, um Unterstützung eines Forschungsvorhabens, das offenbar speziell für eine weltweite Daten-Erhebung mittels E-Mail konzipiert wurde. Es geht um die Verwendung von Diagnose in der Gestalttherapie. Der Fragebogen ist auf Englisch und wer interessiert ist, kann den Fragebogen downloaden, ausfüllen und an die unten angegebene E-Mail-Adresse von Biljana Popovic senden.
Bezüglich Datenschutz und Anonymität besteht die Möglichkeit, die eigene E-Mail-Adresse nicht anzugeben, sondern den Absender zu löschen und das E-Mail anonym abzuschicken oder eine fiktive Absenderadresse anzugeben. Wer will, kann sich direkt mit Biljana Popovic über die Frage des Datenschutzes verständigen: E-Mail-Adresse: tamarapiper@gmail.com
Wenn man die Gestalttherapie und die Intergrative Therapie aus einer Forschungsperspektive betrachtet, fällt auf, dass in letzter Zeit viel geforscht wird, einzeln oder in Gruppen, es scheint auch in der ehemals forschungsfeindlichen Umgebung der Gestalt-PraktikerInnen herumgesprochen zu haben, dass Forschung vonnöten ist und auch für die Praxis relevant gemacht werden kann. Umgekehrt hat sich unter TherapieforscherInnen die Erkenntnis breitgemacht, dass "Feldforschung" unter Einbezug von Institutionen mit therapeutischen Angeboten, Beratungsstellen, Praxen etc. nötig ist, um berufspolitisch und in der Gesellschaft etwas zu bewirken (Abschied vom Elfenbeinturm).
Im folgenden versuche ich die grösseren Forschungsprojekte mithilfe von Links und Textverweisen zusammenzustellen. Es sind meist externe und damit direkte Links. Im "Handbuch der Gestalttherapie" liegen drei wichtige Artikel zum Thema in Papierform vor (Seiten 1092-1179).
Eine sehr empfehlenswerte Webseite (Partnerseite des SVG) befasst sich ebenfalls mit Forschung: www.gestaltpsychotherapie.de.
Forum zu Gestaltpsychotherapie (in Deutsch!) - Mitmachen ist sehr erwünscht! Buchtipps und Artikel des SVG
Prof. Dr.mult. Hilarion Petzold et al., Düsseldorf/Amsterdam Europäische Gesellschaft für Psychosoziale Gesundheit EAG, Achenbachstr. 40, D-40237 Düsseldorf, Tel.:0211 / 632711, Fax:0211 / 614851. Homepage "Integrative Therapie EAG/FPI"
Literaturangaben: Petzold, HG (1992b). Die 14 Wirkfaktoren in der Psychotherapie. In: ders., Sieper, J. (Hrsg.). Integration und Kreation. Paderborn: Junfermann. Petzold, HG (1992c). Konzepte zu einer integrierten Emotionstheorie und zur emotionalen Differenzierungsarbeit als Thymopraktik. In: ders. Integrative Therapie, S. 789-870. Petzold, HG (1992d). Nur zwei Grundorientierungen oder eine plurale Psychotherapie? Integrative Therapie 4/92, 467-475. Petzold, HG (1992e). Thymopraktik. In: Petzold, HG, Sieper, J. (Hrsg.). Integration und Kreation. Paderborn: Junfermann. Petzold, HG (1992f). Das "neue Integrationsparadigma" in Psychotherapie und Klinischer Psychologie und die "Schulen des Integrierens" in einer "pluralen therapeutischen Kultur". In: ders. Integrative Therapie (1993, Band II/2). Paderborn: Junfermann, S. 927-1040. Petzold, HG (1993a). Integrative Therapie - Modelle, Theorien und Methoden für eine schulenübergreifende Psychotherapie (3 Bände). Paderborn: Junfermann. Petzold, HG (1993b). Grundorientierungen, Verfahren, Methoden. Integrative Therapie 4/93, 341-378. Märtens, M, Petzold, HG (1995). Perspektiven der Psychotherapieforschung und Ansätze für Integrative Orientierungen. Integrative Therapie 1/95, 7-44. Petzold, HG (1995a). Grundlagen der Integrativen Therapie. Tonbandaufnahmen vom Kongress "Evolution of Psychotherapy III" in Hamburg (Juli 1994). Carl Auer Verlag. Petzold, HG (1995b). Schulenübergreifende Perspektiven zu einer integrierten Psychotherapie. In: Berufsverband Deutscher Psychologen e.V. Gegenwart und Zukunft der Psychotherapie, S. 71-94. Petzold, HG (1996, 3te Aufl.). Integrative Bewegungs- und Leibtherapie - ein ganzheitlicher Weg leibbezogener Psychotherapie, 2 Bände. Paderborn: Junfermann. Petzold, HG (1996, 2te Aufl.). Integrative fokale Kurzzeittherapie (IFK) und Fokaldiagnostik - Prinzipien, Methoden, Techniken. In: Petzold, HG, Sieper, J (Hrsg.). Integration und Kreation. Paderborn: Junfermann. Petzold, HG, Leuenberger, R, Steffan, A (1999). Therapieziele in der Integrativen Therapie. In: Ambühl, H.R., Strauss, B. (Hrsg.). Therapieziele. Göttingen: Hogrefe, S. 209-250. Petzold, HG, Märtens, M (1999). Wege zu effektiven Psychotherapien: Forschung und Praxis. Opladen: Leske und Budrich. Petzold, HG, Orth, Ilse (1990). Die neuen Kreativitätstherapien, 2 Bände. Paderborn: Junfermann. Petzold, HG, Orth, I (1999). Die Mythen der Psychotherapie. Ideologie, Macht und Wege kritischer Praxis. Paderborn: Junfermann. Petzold, HG, Sieper, J. (1993 / 96). Integration und Kreation - Modelle und Konzepte der Integrativen Therapie, Agogik und Arbeit mit kreativen Medien (2 Bände). Paderborn: Junfermann. Petzold, HG, Sieper, J. (1996). Das Wissenschaftsverständnis und die Therapie- und Forschungsorientierung der Integrativen Therapie. Stellungnahme zur Erhebung des Wissenschaftsbeirats des SPV. Integration und Kreation 96, 93-111. Hilarion Petzold und Ilse Orth - Mythen der Psychotherapie ... was der Psychotherapie für Annahmen zugrunde liegen Integrative Supervision, Meta-Consulting & Organisationsentwicklung - Modelle und Methoden reflexiver Praxis Integrative Supervision nach Hilarion Petzold Hilarion Petzold - Frühe Schäden, späte Folgen Psychotherapie und Babyforschung, Band I Hilarion Petzold - Die Kraft liebevoller Blicke Psychotherapie und Babyforschung, Band II Hilarion Petzold - Die eigene Lebensgeschichte verstehen Hilarion Petzold - Die eigene Lebensgeschichte verstehen
Hilarion Petzold - Die neuen Kreativitätstherapien Aktivitäten, Themen und Anregungen für die Praxis in diversen Settings
Leslie Greenberg, York University, Toronto. Robert Elliott, University of Toledo: Erfahrungsorientierte Psychotherapie - "experiental approach" Interview mit Leslie Greenberg Leslie Greenberg's neue Website zu "emotion focused therapy" "Prozess-Erfahrungs-Ansatz" Greenberg für EuropäerInnen Emotion in Psychotherapy
Literaturangaben: Greenberg, LS (1986). Research Strategies. In: same, Pinsoff, W.M. (Eds.). The psychotherapeutic Process: A Research Handbook. Guilford Press, NY, pp 707-734. Greenberg, LS, Elliott, RK, Lietaer, G (1994). Research on experiental Psychotherapies. In: Bergin/Garfield (Eds.). HB of Psychotherapy and Behavior Change, pp 509-542. Greenberg, LS, Pinsof, WM (1986, eds). The psychotherapeutic Process: A Research Handbook. New York: Guilford Press. Greenberg, LS, Safran, JD (1987). Emotion in Psychotherapy. New York: Guilford Press. Greenberg, LS, Safran, JD (1989). Emotion in Psychotherapy. American Psychologist, 44, 19-29. Greenberg, LS, Rice, LN, Elliott, RK (1993). Facilitating emotional Change: The moment-by-moment Process. New York: Guilford. Leslie Greenberg (2002) - Emotion focused Therapy Coaching People to work through their Feelings Greenberg, LS, Rice, LN, Elliott, RK (1993). Facilitating emotional Change: The moment-by-moment Process Prozessorientierte, sog. experientielle Gestalttherapie - ein empirischer Ansatz aus Kanada Leslie Greenberg (Eds.) - Handbook of experiential Therapies Ein sehr gutes Handbuch, wo diverse AutorInnen ihre Version von humanistischer Therapie vorstellen Leslie Greenberg, Arthur Bohart (Eds.) - Empathy reconsidered New Directions in Psychotherapy: Zusammenschau neuerer empathischer Ansätze Leslie Greenberg - The Working Alliance Greenberg zur Beziehung zwischen Klient und Therapeutin
Willi Butollo, Hunter Beaumont et al. Universität München. Butollo - Forschung an der Uni München Prof. Dr. Willi Butollo, Uni München Hunter Beaumont: Gestalttherapie und die Seele (Interview Teil I) Hunter Beaumont: Bert Hellingers Systemische Therapie und die Gestalttherapie (Interview Teil II) Komplette Liste der Veröffentlichungen
Literaturangaben: Beaumont, Hunter (1987). Prozesse des Selbst in der Paartherapie. Betrachtungen zu einer Gestalttherapie für Paare mit fragilen Selbstprozessen. "Gestalttherapie", Heft 1/87, S. 38-51 Beaumont, Hunter(1988). Ein Beitrag zur Gestalttherapietheorie und zur Behandlung schizoider Prozesse. "Gestalttherapie", Heft 2/88, S. 16-26 Beaumont, Hunter (19991). Identität, Kontakt und Middle-Mode Awareness. Einige Implikationen für die Kontakttheorie der Gestalttherapie. "Gestalttherapie", Heft 2/91, S. 16-28 Butollo, Willi (1996). Konfrontation und Kontakt: Integration von Gestalt- und
Verhaltenstherapie bei Angststörungen. "Gestalttherapie", Heft 1/96, S. 60-70 Butollo, Willi (1998). Trauma und Selbst-Antwort. "Gestalttherapie", Heft 1/98, S. 54-68 Butollo, Willi (1992). Dialogische Psychotherapie und empirische Forschung. München: Unveröffentlichtes Referat-Manuskript der Münchner Gestalttage. Butollo, Willi (1994). Angst ist eine Kraft. Beltz TB. Butollo, Willi (1997). Traumatherapie. Butollo, Willi (1999). Integrative Psychotherapie bei Angsstörungen. Bern: Huber. Willi Butollo - Die Angst ist eine Kraft Aengste positiv und kraftvoll zur persönlichen Entwicklung nutzen ! Willi Butollo et al - Integrative Psychotherapie bei Angststörungen Eine erfolgreiche ressourcenorientierte behavioral-gestalttherapeutische Kombinationstherapieform Willi Butollo - Traumatherapie Die Bewältigung schwerer posttraumatischer Störungen Willi Butollo et al - Kreativität und Destruktion posttraumatischer Bewältigung Forschungsergebnisse und Thesen zum Leben nach dem Trauma Willi Butollo et al - Leben nach dem Trauma Ueber den psychotherapeutischen Umgang mit dem Entsetzen
Klaus Grawe, Universität Bern. Peter Becker, Rudolf Wagner und andere akademische Uni-Forscher Ja richtig, der ehemalige "Therapeutenschreck" Grawe hat sich zu einem Forscher entwickelt, der mehr und mehr gestalttherapeutische Elemente in die "Psychologische Therapie" (sehr gutes Buch !) integriert und dies (zumindest teilweise) auch so benennt.
"Praxisstelle" des Institutes für Psychologie Institut für Psychologie der Universität Bern: Lehrstuhl Klinische Psychologie Institut für Psychologie der Universität Bern
Literaturangaben: Grawe, Klaus (1982). Soll die psychotherapeutische Praxis für die Wissenschaft tabu bleiben ? Eine kritische Auseinandersetzung mit Perrez' Artikel "Was nützt die Psychotherapie?". Psychologische Rundschau, 33, 127-135. Grawe, Klaus (1985). Kulturelle und gesellschaftliche Funktionen einer Anwendungswissenschaft Psychotherapie. Zeitschrift für personenzentrierte Psychologie und Psychotherapie, 4 (1), 91-102. Grawe, Klaus (1988). Heuristische Psychotherapie. Integrative Therapie 4/88 309-324. Grawe, Klaus (1988). Psychotherapeutische Verfahren im wissenschaftlichen Vergleich. Berlin: Springer. Grawe, Klaus (1989). Von der psychotherapeutischen Outcome-Forschung zur differentiellen Prozessanalyse. Zeitschrift für Klinische Psychologie, 18 (1), 23-34. Grawe, Klaus (1990a). Psychotherapien im Vergleich: Haben wirklich alle einen Preis verdient ? PPmP 40, 102-114. Grawe, Klaus (1990b). Ueber den Umgang mit Zahlen. In: ders. et al. (Hrsg.). "Ueber die richtige Art, Psychologie zu betreiben". 89-105. Grawe, Klaus (1992). Psychotherapie zu Beginn der neunziger Jahre. Psychologische Rundschau, 43, 132-162. Grawe, Klaus (1995a). Abschied von den Therapeutischen Schulen. Integrative Therapie 1/95, 84-89. Grawe, Klaus (1995b). Welchen Sinn hat Psychotherapieforschung? Eine Erwiderung auf Tschuschke et al. Psychotherapeut 40, 96-106. Grawe, Klaus (1995c). Grundriss einer Allgemeinen Psychotherapie. Psychotherapeut 3/95, 40, 130-145. Grawe, Klaus (1997). Research-informed Psychotherapy. In press. Grawe, Klaus (1998/2000, 2nd ed.). Psychologische Therapie. Göttingen: Hogrefe.
Grawe, K, Braun, U (1994). Qualitätskontrolle in der Psychotherapiepraxis. Zeitschrift für Klinische Psychologie, 23 (4), 242-267. Grawe, K;
Caspar, F; Ambühl, HR (1990). Die Berner Therapievergleichsstudie. Zeitschrift für Klinische Psychologie 19 (4), 294-376. Grawe, K; Dick, A., Regli, D., Schmalbach, S., Jeger, P., Baltensperger, C. (1996). Wirkfaktorenanalyse. Bern: Institut für Psychologie. Grawe, K, Donati, R, Bernauer, F (1994). Die Zukunft der Psychotherapie. In: ders. et al. Psychotherapie im Wandel - von der Konfession zur Profession, S. 749 -787. Grawe, K., Donati, R; Bernauer, F (1994). Psychotherapie im Wandel - von der Konfession zur Profession. Göttingen: Hogrefe. Grawe, K, Grawe-Gerber, M; Heiniger, B; Caspar, F; Ambühl, HR (1996). Schematheoretische Fallkonzeption und Therapieplanung - eine Anleitung für Therapeuten. Bern: Forschungsbericht aus dem Institut für Psychologie. Grawe, K, Grawe-Gerber, M (1999). Ressourcenaktivierung. Psychotherapeut 2/99. Grawe, K, Hänni, R., Semmer, N., Tschan, F. (1990, Hrsg.). "Ueber die richtige Art, Psychologie zu betreiben". Göttingen: Hogrefe. Wagner, Rudolf W; Becker, Peter (1999). Allgemeine Psychotherapie. Göttingen: Hogrefe.
Klaus Grawe (2004) - Neuropsychotherapie Der "neue Grawe" fasst die Ergebnisse beider Disziplinen leicht verständlich zusammen Wagner/Becker - Allgemeine Psychotherapie Wagner/Becker - Allgemeine Psychotherapie Grawe, Klaus (1998/2000, 2nd ed.). Psychologische Therapie Ueberblick über empirische Integrationsansätze in der Psychotherapie Grawe, K., Donati, R; Bernauer, F (1994). Psychotherapie im Wandel - von der Konfession zur Profession Psychotherapieschulen auf dem Prüfstand
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